Die Hauptschule Weinbergerstraße setzt sich
unter 100 Bewerbern durch - mit einem Berufs-Schnupper-Konzept.
An der Hauptschule Weinbergerstraße freuen sich Schüler und Lehrer: Die
Schule wird von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung für ein "besonders
innovatives Projekt" mit rund 4.000 Euro gefördert. Unter dem
Titel "Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur
Ausbildungsreife führen", hatte sich nicht nur die Hauptschule an
der Weinbergerstraße um einen Preis beworben - bundesweit wollten sich
mehr als 100 Schulen eine Förderung sichern. 23 Projekte wählte die
Stiftung schließlich aus. Die Neumarkter Schule bekam die Förderung für
das Projekt "Von Praktikern für Praktiker".
In Kooperation mit der Firma Wodego wurde mit dem Werklehrer, Herrn Gill,
ein Konzept erarbeitet, bei dem die Schüler auf freiwilliger Basis am
Wochenende die Möglichkeit haben, praktische Grundlagen der Metall- und
Elektroberufe kennen zu lernen.
Es werden drei Kurse angeboten, die aufeinander aufbauen, wobei jede
Einheit mit einer theoretischen und praktischen Prüfung beendet wird.
Ist diese bestanden, kann der Jugendliche sich im nächsten Jahr weiter
qualifizieren. Im Unterschied zu den Betriebspraktika sind Mitarbeiter -
Ausbildungsleiter und Azubis im dritten Lehrjahr - ausschließlich mit
den Schülern beschäftigt. Dadurch seien die Kurse "sehr intensiv und
hocheffizient".
Da die Hauptschule Weinbergerstraße 2007 sowohl als Bayerns beste und
Deutschlands zweitbeste Schule ausgezeichnet wurde, habe sie sich auch
an diesem Wettbewerb beteiligen können.